U15 Elite: Gegen Suhr Aarau chancenlos

Die HSG Nordwest konnte den HSC Suhr Aarau zu keiner Zeit ernsthaft fordern und verlor die letzte Partie im Jahr 2017 diskussionslos mit 36:22.

Die HSG Nordwest will primär immer punkten, egal wer als Gegner gegenüber steht. In Spielen, wie gegen die zweitplatzierten Aargauer ist man aber auch genug realistisch, um die geringfügigen Chancen einschätzen zu können. So deklarierte das Heimteam diese Begegnung denn auch zu einer selbstorganisierten Entwicklungsstunde - ohne den Grundgedanken des Siegens zu vernachlässigen.

Die Partnerteams der HSG Nordwest standen ebenfalls parallel im Einsatz. Das hatte zur Folge, dass Bagger, Bühler, Gassmann, Meister und Steffen mit dem TV Pratteln NS im Einsatz standen. Erny und Doan taten Gleiches mit der HSG Leimental. Topscorer John fiel krank aus und Torhüter Gamper blieb verletzt nur auf der Bank.

Genau das richtige Spiel also, um sich ohne Druck, dafür mit voller Hingabe in 60 Minuten Entwicklungsarbeit zu stürzen - so war jedenfalls der Plan. Aber das Einzige, was man den jungen Nordwestschweizern vorhalten konnte, war tatsächlich die nicht vorhandene Leidenschaft. Gehemmt, ja schon richtig brav war der letze Auftritt des Jahres. Und so waren die sehr soliden Aargauer kaum zu beeindrucken.

Einer der Lichtblicke war Andreas Breum. Nach immer wiederkehrenden Verletzungspausen kam der grossgewachsene Däne in dieser Saison noch kaum zu Einsätzen. In dieser Partie liess er seiner aufgestauten Spielfreude dann aber freien Lauf und interpretierte seine Rolle auf der rechten Rückraumposition - wie erhofft - leidenschaftlich.

Die HSG Nordwest ist mit 6 Punkten zur Saisonhälfte noch voll im Abstiegskampf. Die Situation ist delikat, jedoch nur unweit vom Erwarteten entfernt. Somit ist alles in Ordnung und das Team von Michael Röthlin ist extrem bereit, die Zeit bis zum Rückrundenstart (21.1.18) für stetig kleine Entwicklungsschritte zu nutzen.

Drucken E-Mail